Clickern mit Katzen: Spielerische Hilfe bei Verhaltensproblemen & Beschäftigung
Individuelles Katzentraining & Förderung in Werther (Westf.), Bielefeld, Gütersloh & OWL oder via Online-Coaching deutschlandweit.
Clickertraining ist eine Schlüsselsäule des Environmental Enrichment (Umweltbereicherung). Schon 10 Minuten tägliche, geistige Forderung fördern die kognitive Fitness bis ins hohe Alter und können dem kognitiven Dysfunktionssyndrom (Katzenalzheimer) vorbeugen. Als fester Bestandteil der modernen Katzenverhaltenstherapie hilft es zudem effektiv dabei, Stress und aggressives Verhalten nachhaltig zu reduzieren.

Die Einsatzgebiete sind schier endlos und für viele Probleme geeignet. Halt macht es nicht bei Katzen mit Handicap und die Belohnung mittels Leckerchen ist nicht immer ratsam. Möchtest Du mehr erfahren? Dann lese weiter.
2. Belohnung ohne Reue: Es muss nicht immer Futter sein.
Leider hält sich immer noch das Gerücht, Clickern funktioniert nur bei „verfressenen“ Katzen. Doch was ist, wenn Deine Katze auf Diät ist, eine Futtermittelallergie hat oder für einen Tierarzttermin nüchtern bleiben muss? Wir finden die ganz individuelle Währung Deiner Katze:

Clickertraining macht weder vor Altersgrenzen noch vor körperlichen Einschränkungen halt. Es ist die perfekte Möglichkeit, Katzen jeden Alters und mit Handicaps sinnvoll auszulasten – es kommt lediglich auf das Wie an.
Experten-Wissen: Konditionierung ohne Futter – Geht das?
Viele Katzenhalter fragen sich: „Wie verknüpft meine Katze das Click-Geräusch, wenn ich keine Leckerlies geben kann?“ Die Antwort darauf: Es funktioniert, sogar sehr gut. Die Konditionierung, das „Aufladen des Clickers“ basiert auf der Verknüpfung des Geräusches mit einer hochwertigen Belohnung. Was hochwertig ist, entscheidet alleine die Katze.
So gehst Du vor:
1. Finde den Jackpot: Liebt sie das Bürsten? Ist sie verrückt nach einer ganz bestimmten Spielangel? Liebt sie das Kinnkraulen oder ist sie Feuer und Flamme, wenn sie Vögel auf dem Balkon beobachten kann?
2. Timing ist das A und O: Clickst Du sonst: Click -> Leckerchen, dann heißt es ab sofort: Click -> Streicheleinheit oder Click -> kurzes Jagdspiel.
3. Die Intensität: Die Belohnung muss unmittelbar (auf das gewünschte Verhalten) folgen. Bei Streicheleinheiten sollte die Interaktion kurz und intensiv sein (ca. 3-5 Sekunden), damit der Fokus auf dem Training bleibt.
4. Der Vorteil: Katzen, die über soziale Interaktion oder Spiel geclickert werden, sind oft fokussierter, da der „Futter-Stress“ (Betteln, Gier) entfällt.
Mein Rat als Katzenpsychologin: Besonders bei Katzen, die aufgrund einer Erkrankung (IBD, Diabetes etc.) streng diätisch leben müssen, ist die Konditionierung auf eine soziale Belohnung ein wahrer Gamechanger für die Lebensqualität!

Deine Expertin für Werther (Westf.), Bielefeld, Gütersloh, OWL oder online
Mein Ansatz ist zu 100% gewaltfrei und basiert auf dem Prinzip der positiven Verstärkung. Ich helfe Dir dabei, die Körpersprache Deiner Katze zu lesen. Der Clicker wird zu Eurem „Kommunikationsmittel“. Durch meine fachliche Ausbildung erkenne ich auch die kleinsten Anzeichen von Stress und Überforderung und passe das Training sofort an – für eine harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

